Venedig im Jan 2026

5 Tage im Januar

Die schönste Stadt?

Für mich auf jeden Fall!

Venedig hat mich überrascht – und zwar durchweg positiv. Die Stadt war deutlich schöner und stimmiger, als ich es mir im Vorfeld vorgestellt hatte. Anfang Januar 2026 bin ich für vier Nächte von Frankfurt aus angereist, Zielflughafen war Marco Polo, nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt. Von dort gelangt man per Bus, Bahn oder Wasserbus nach Venedig. Ich habe mich bewusst für den Wasserweg entschieden – ein erstes, sehr passendes Ankommen.

Mein Hotel, das Bel Sito, liegt nahe der Endhaltestelle der sogenannten „blauen Linie“ und damit angenehm zentral. Der Markusplatz ist in etwa sechs Minuten zu Fuß erreichbar. Das Drei-Sterne-Hotel war insgesamt absolut in Ordnung: freundliches Personal, sauber,  ein sehr gutes Frühstück und eine ruhige Lage. Lediglich das Bad im Einzelzimmer fiel recht klein aus – für ein paar Tage aber problemlos akzeptabel.

Statt einer klassischen To-do-Liste habe ich mich bewusst treiben lassen. Rund 70 Kilometer bin ich zu Fuß durch die Stadt gelaufen, ohne weitere Wasserbusse zu nutzen. Gerade dadurch erschließen sich die stilleren Seiten Venedigs: enge, verwinkelte Gassen, kleine Plätze, viele individuelle Geschäfte und vor allem hochwertiges Kunsthandwerk. Natürlich gibt es auch Souvenirläden mit billiger Ware aus China, diese konzentrieren sich aber überwiegend rund um die bekannten Sehenswürdigkeiten.

Auch mit dem Wetter hatte ich Glück: drei Tage Sonne und trockenes Wetter, ein Tag mit leichtem Nieselregen. Die Temperaturen lagen zwischen 0 und etwas über 10 Grad, fühlten sich jedoch insgesamt milder an. Der Winter ist für mich eine sehr angenehme Reisezeit für Venedig – die Stadt ist belebt, aber nicht überlaufen, und man muss sich nicht durch Menschenmassen schieben. Ich werde mit Sicherheit wiederkommen, auch in der kalten Jahreszeit.

Nach gut zwei Wochen bin ich nun mit der ersten Bearbeitung meiner Venedig-Serie fertig. Übrig geblieben sind über 1.800 Bilder. Bearbeitet so, wie sie mir im Moment gefallen – was sich nächste Woche durchaus schon wieder ändern kann. Nicht jedes Bild ist ein Highlight, und das muss es auch nicht. Einige Aufnahmen sind aber genau so geworden, wie ich mir das erhofft hatte.

Bei Interesse stelle ich die hochauflösenden JPG-Dateien gerne kostenlos zur privaten Nutzung zur Verfügung – das gilt auch für meine anderen Arbeiten. Am einfachsten ist eine kurze Kontaktaufnahme, dann finden wir einen unkomplizierten Weg. In der Regel liegen die Bilder auf meinem NAS, der Zugriff erfolgt per Link.

Ich hoffe, dass einige der Bilder gefallen und einen kleinen Eindruck dieser besonderen Stadt vermitteln können. 

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