Mittlerweile bin ich den zweiten Tag in London. Die Anreise hat überraschend gut funktioniert. Am Abend vor dem Flug habe ich bereits in Frankfurt übernachtet, und trotz des ÖPNV-Streiks waren die Straßen früh am Morgen noch angenehm leer. So bin ich problemlos am externen Parkhaus angekommen. Der Flug selbst war unspektakulär, und auch die Schnellbahn in die Stadt habe ich ohne größere Umwege gefunden.
Das Hotel macht einen guten Eindruck: Das Zimmer ist zwar klein, dafür aber sehr sauber. Das Frühstück ist ordentlich und vollkommen ausreichend. Das Wetter zeigt sich bisher recht typisch für London – relativ mild, aber diesig, mit immer wieder einsetzendem Regen.
Die U-Bahn habe ich schnell verstanden, und so konnte ich in den letzten zwei Tagen bereits fast alle geplanten Fotospots abarbeiten. Das Wetter ist dafür allerdings nur bedingt geeignet, und heute bin ich auch ordentlich nass geworden.
Die bekannten Orte, die man gefühlt schon seit der Schulzeit kennt – Oxford Circus, Trafalgar Square oder Piccadilly Circus – wirken vor Ort eher unscheinbar. Gerade der Oxford Circus ist erstaunlich klein. Auch der Buckingham Palace hat mich nicht wirklich beeindruckt: nicht besonders groß, nicht besonders schön. Big Ben und das Parlament hingegen sind deutlich interessanter – zumindest aus meiner Sicht.
Der Sky Garden wird meiner Meinung nach stark überbewertet. Vielleicht war ich zusätzlich enttäuscht, weil ich aufgrund der verregneten Scheiben und der tief hängenden Wolken kaum Aussicht hatte. Aber selbst bei besserem Wetter hätte mich der Ort vermutlich nicht wirklich überzeugt. Immerhin ist der Eintritt kostenlos, allerdings muss man vorab online ein Ticket mit festem Zeitfenster reservieren – spontan geht hier nichts.
Für morgen habe ich ein Ticket für The Shard. Nicht kostenlos, aber ich hoffe auf bessere Sicht.






