Langsam Richtung Heimat

Die Heimreise rückt näher Das Frühstück war wieder reichhaltig und lecker – genau das Richtige, bevor es weitergeht. So langsam […]

Die Heimreise rückt näher

Das Frühstück war wieder reichhaltig und lecker – genau das Richtige, bevor es weitergeht.

So langsam geht es auf dieser Tour eigentlich nur noch darum, Kilometer in Richtung Heimat zu sammeln. Da für den Tag Temperaturen von bis zu 40 Grad angekündigt waren, habe ich mir bewusst keine allzu lange Etappe vorgenommen.

Mein Navi hatte allerdings mal wieder seinen ganz eigenen Kopf. Im Modus „Kurvig“ wollte es mich tatsächlich sechs Kilometer über eine schmale Schotterpiste schicken. Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Also habe ich auf „Schnell – ohne Autobahnen“ umgestellt. Das Ergebnis war allerdings auch nicht gerade ein Volltreffer. Es ging über eine stark befahrene rumänische Hauptstraße – bei brütender Hitze alles andere als ein Fahrspaß. Erst hinter der ungarischen Grenze wurde es deutlich entspannter. Die kleineren Straßen waren wesentlich ruhiger und machten wieder richtig Freude.

Durch die geänderte Streckenführung und die Rückkehr in die Mitteleuropäische Zeitzone war ich schon gegen Mittag in Debrecen und konnte überraschenderweise sofort im Hotel einchecken.

Ganz reibungslos lief es dort aber auch nicht. Die Klimaanlage in meinem Zimmer verabschiedete sich kurzerhand. Zum Glück reagierte das Hotel sofort und gab mir ohne Diskussion ein anderes Zimmer. Das nenne ich guten Service. Das Abendessen konnte mich allerdings nicht wirklich überzeugen – dafür war das Frühstück am nächsten Morgen wieder richtig gut.


An diesem Morgen wartete wieder eine etwas längere Etappe auf mich. Das Navi blieb diesmal vorsichtshalber auf „Schnell – ohne Mautstraßen und Autobahnen“. Für die rund 350 Kilometer von Debrecen nach Nitra brauchte ich bei Temperaturen zwischen 29 und 37 Grad etwa fünfeinhalb Stunden reine Fahrzeit.

Trotz der Hitze war die Strecke überraschend angenehm. Auf den Landstraßen war nur wenig Verkehr unterwegs und die Landschaft bot immer wieder schöne Ausblicke. So ließ sich die Fahrt deutlich entspannter genießen als am Vortag.

Auf Anhalten und Bilder zu machen hatte ich allerdings überhaupt keine Lust.

Für morgen ist nur noch eine kurze Etappe nach Brünn geplant. Laut Wettervorhersage soll das Hochsommerwetter allerdings für einen Tag eine Pause einlegen. Mal sehen, ob die Regenhose nach den heißen Tagen wieder zum Einsatz kommt – das entscheidet sich morgen.

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