Gestern habe ich mich daran versucht, einen Welpen zu fotografieren – eine echte Herausforderung. Trotz reichlich Licht für kurze Verschlusszeiten, aktivem Tieraugen-AF und kontinuierlichem Autofokus lag der Fokus leider oft knapp neben den Augen. Von rund 400 Aufnahmen blieb die Ausbeute entsprechend überschaubar. Etwa zehn Bilder fand ich halbwegs gelungen, aber ein wirklicher Hingucker war leider nicht dabei.
Ich habe mich sogar auf den Boden gelegt, um auf Augenhöhe mit dem Hund zu fotografieren, was die Perspektive zwar verbessert hat, am grundsätzlichen Problem aber wenig änderte. Wahrscheinlich muss ich solche Situationen einfach öfter üben – und mich zugleich damit abfinden, dass selbst moderne Autofokussysteme bei so dynamischen Motiven irgendwann an ihre Grenzen stoßen.