Wieder zurück

Seit gestern bin ich wieder zu Hause. Die Rückreise verlief größtenteils problemlos, auch wenn mir die Sicherheitskontrolle in Heathrow noch […]

Seit gestern bin ich wieder zu Hause. Die Rückreise verlief größtenteils problemlos, auch wenn mir die Sicherheitskontrolle in Heathrow noch in Erinnerung geblieben ist: Sowohl meine Füße als auch meine Kamera wurden besonders gründlich überprüft. Was auch immer dort den Verdacht geweckt hat – es blieb mir ein Rätsel.

Unterm Strich hat sich der Trip für mich aber absolut gelohnt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mein Englisch ein wenig aufzubessern. Leider ergab sich im Alltag keine wirkliche Situation, in der ich längere Gespräche führen konnte oder musste. Umso schöner war dann die zufällige Begegnung mit einem Fotografen, der bei leichtem Regen Langzeitbelichtungen gemacht hat. Er kam aus Frankreich, und wir haben uns fast zwei Stunden lang auf Englisch unterhalten. Der Austausch war extrem inspirierend: Seine Herangehensweise an die Fotografie, sein Gespür für Motive, Farben und Linienführung haben mich wirklich beeindruckt.

Ein paar Worte noch zur Aussichtsplattform des Hochhauses The Shard: Es war tatsächlich der einzige Tag ohne Regen, Dunst oder Nebel – beste Voraussetzungen also. Die Aussicht war entsprechend atemberaubend. Leider war die obere Plattform gesperrt, und selbst ein Teil der unteren Ebene war nicht zugänglich. Zusätzlich wurde der Blick durch mehrere Glasscheiben und deren unvermeidliche Reflexionen beeinträchtigt. Zum Fotografieren ist das schon ziemlich störend, ohne fotografische Ambitionen fällt es dagegen kaum ins Gewicht.

Am darauffolgenden Tag zeigte sich London wieder von seiner typischen Seite: regnerisch und diesig. Entsprechend hat sich die Fahrt mit dem London Eye aus meiner Sicht nicht wirklich gelohnt. Neben den Regentropfen auf den Scheiben waren auch hier deutliche Reflexionen ein Problem. Für eine einzige Umdrehung von etwa 20 Minuten ist der Preis von 30 bis 60 Euro – je nach Ticket – zudem recht happig.

Überraschend war für mich auch der enorme Andrang rund um den Big Ben. Anfang Februar hätte ich nicht mit so vielen Touristen gerechnet – es war deutlich voller, als ich es erwartet hatte.

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