Mittlerweile bin ich seit ein paar Tagen wieder gut zu Hause angekommen. Wie so oft war ich deutlich zu früh am Flughafen – aber lieber so als andersherum. Der Flug hatte am Ende nur rund 15 Minuten Verspätung und war erneut komplett ausgebucht. Leider war die Reise diesmal olfaktorisch eher eine Zumutung: Entweder hatte jemand eine ausgesprochen üble Fahne oder es roch nach Erbrochenem. Als wäre das nicht genug, entwich aus meiner unmittelbaren Umgebung auch noch regelmäßig etwas, das man höflich als „Körpergase“ bezeichnen könnte.
Im Shuttle vom Frankfurter Flughafen zum Parkhaus war ich dann allein mit dem Fahrer. Ein sehr freundlicher Mann aus Pakistan, der sofort ein Gespräch begann. Mit beiderseitig eher überschaubarem Englisch konnten wir uns trotzdem erstaunlich gut unterhalten. Er erzählte, dass er zuvor einige Jahre in Litauen gearbeitet hatte, danach für ein paar Monate als LKW-Fahrer in Deutschland unterwegs war und nun seit Kurzem als Shuttlefahrer fürs Parkhaus arbeitet. Besonders betonte er, wie wichtig es sei, die Kultur und die Gesetze des Gastlandes zu respektieren und dass er legal mit Visum eingereist sei – alles andere fände er nicht richtig. Ein ausgesprochen sympathischer Mensch, und wir verabschiedeten uns herzlich.
Seit meiner Rückkehr sitze ich nun an der Aufbereitung von knapp 1.400 Bildern. Das macht mindestens genauso viel Freude wie das Fotografieren selbst – wenn nicht sogar manchmal mehr.
In Venedig war ich ganz sicher nicht zum letzten Mal. Doch als Nächstes geht es in gut zwei Wochen erst einmal nach London. Ich bin schon sehr gespannt.

