Bamberg/ letzter Halt

Auf dem Weg Richtung Deutschland geriet ich immer wieder in kleinere Schauergebiete. Die Temperaturen fielen dabei stellenweise auf gerade einmal […]

Auf dem Weg Richtung Deutschland geriet ich immer wieder in kleinere Schauergebiete. Die Temperaturen fielen dabei stellenweise auf gerade einmal 16 Grad – nach den Hitzetagen der vergangenen Wochen fühlte sich das fast schon kühl an.

Eigentlich wollte ich vor der Grenze in Tschechien noch einmal tanken. Allerdings gab es unterwegs nur Tankautomaten, und mit denen kann ich mich einfach nicht anfreunden. Also fuhr ich weiter. Kaum in Deutschland angekommen, passierte das, womit ich nicht gerechnet hatte: Bis Bamberg fand sich keine einzige geöffnete Tankstelle auf meiner Strecke. So rollte ich schließlich mit dem allerletzten Tropfen Sprit am Hotel an. Zum Glück hatte ich zur Sicherheit Reservekraftstoff dabei – sonst wäre das vermutlich etwas unangenehm geworden.

Die Strecke selbst war dafür wirklich schön und abwechslungsreich. Weniger erfreulich war einmal mehr das Navi. Obwohl ich gesperrte Straßen ausdrücklich umfahren möchte, scheint es mit den aktuellen Baustellendaten nicht besonders gut zurechtzukommen. Das hat mich auf dieser Reise leider mehrfach Zeit und Nerven gekostet.

Das Hotel in Bamberg kenne ich inzwischen seit vielen Jahren. Ich übernachte hier immer wieder – manchmal sogar mehrmals im Jahr – und der Hauptgrund ist tatsächlich der Biergarten des Brauerei Fässla. Für mich ist das einer der angenehmsten Orte in Bamberg: keine Touristenmassen, faire Preise, hervorragendes Essen und natürlich ein richtig gutes Bier. Die Atmosphäre ist unglaublich entspannt, und inzwischen erkenne ich sogar einige der Stammgäste wieder. Es ist einfach jedes Mal schön, dort den Abend ausklingen zu lassen.

Morgen geht es dann endgültig nach Hause.

Eine kleine Erkenntnis zum Abschluss der Reise: Die meisten Tage habe ich tatsächlich in Tschechien verbracht. Das hätte ich vor der Abfahrt selbst nicht erwartet. Aber sowohl zu Beginn als auch gegen Ende der Tour führte mich die Route durch das Land – und rückblickend war das eine ausgezeichnete Entscheidung.

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