Der letzte Reisetag begann früh. Frühstück gab es bereits um 6:30 Uhr und ich war tatsächlich der erste Gast im Frühstücksraum. Um 7:05 Uhr saß ich auf dem Motorrad und machte mich auf den Heimweg.
Da für den Tag wieder hohe Temperaturen angekündigt waren, öffnete ich vorsorglich alle Belüftungen meiner Kombi. Doch daraus wurde erst einmal nichts. In der Rhön und im Vogtland zeigte das Thermometer gerade einmal 16 Grad, dazu fielen ein paar vereinzelte Regentropfen. Also hieß es: alle Lüftungen wieder schließen und sogar die Heizgriffe einschalten. So schnell kann sich das Wetter auf einer Motorradtour ändern.
Kurz vor 12 Uhr legte ich noch einen letzten Tankstopp ein – bevor der Sprit wieder teurer wurde, nirgends war der Sprit auch nur annähernd so teuer wie in Deutschland. Anschließend bekam die Suzuki noch eine gründliche Wäsche mit dem Hochdruckreiniger, denn nach 7.500 Kilometern hatte sie sich das wirklich verdient.
Um 12:15 Uhr war die Reise schließlich beendet.
7.500 Kilometer, unzählige Eindrücke, großartige Landschaften, extreme Temperaturen, neue Begegnungen und viele Erinnerungen, die noch lange bleiben werden. Es war wieder eine Tour, die gezeigt hat, warum Motorradreisen für mich etwas ganz Besonderes sind.